Germania Sacra, Neue Folge. Bd.50 Die Bistümer der Kirchenprovinz Köln. Das Erzbistum Köln 6. Das adelige Kanonissenstift St. Cyriakus zu Geseke : Hrsg. v. Max-Planck-Inst. f. Geschichte (2007. XIII, 508 S. m. 7 Abb. 240 mm)

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Der Band über das Kanonissenstift Geseke gehört in den Zusammenhang eines der Schwerpunkte der Germania Sacra, der sich dem Kanoniker- und Kanonissenstift widmet. Mit Geseke, einer Adelsstiftung des 10. Jahrhunderts, wird ein weiterer Band aus diesem Komplex vorgelegt. Geseke gehört zu den frühmittelalterlichen sächsisch-westfälischen Kanonissenstiften und kann und soll in Beziehung mit den bisher erschienen Büchern über die Kanonissenstifte wie Gandersheim (GS NF 7), Freckenhorst (GS NF 10), Herzebrock (GS NF 21), Liesborn (GS NF 23) und Nottuln (GS NF 44) gesehen werden. Der Autor Ulrich Löer stellt nach dem bewährten Schema der Germania Sacra die Geschichte, Verfassung, das geistige Leben, Besitz und die Prosopographie des Stiftes dar, das als adliges Eigenstift begann und dann über 600 Jahre als ein kölnisches Stift bis zur seiner Aufhebung existierte. Damit können einerseits vergleichende Betrachtungen der genannten Stifte und ihrer Entwicklung betrieben werden, andererseits wird innerhalb der Germania Sacra zum ersten Mal der Raum des Kölnischen Westfalen erschlossen. Somit bietet der Band erstmalig interessante Informationen für eine innerhalb der Germania Sacra noch nicht erschlossene Region.

§15§Geseke gehört zu den frühmittelalterlichen sächsisch-westfälischen Kanonissenstiften und ist in Beziehung mit den bisher erschienen Büchern über die Kanonissenstifte wie Gandersheim (GS NF 7), Freckenhorst (GS NF 10), Herzebrock (GS NF 21), Liesborn (GS NF 23) und Nottuln (GS NF 44) zu sehen. Ulrich Löer stellt die Geschichte, Verfassung, das geistige Leben, Besitz und die Prosopographie des Stiftes dar, das als adliges Eigenstift begann und dann über 600 Jahre als ein kölnisches Stift bis zu seiner Aufhebung existierte. Damit können vergleichende Betrachtungen der genannten Stifte und ihrer Entwicklung betrieben werden. Der Band bietet damit auch erstmalig Informationen für eine innerhalb der Germania Sacra noch nicht erschlossene Region. §01§Helmut Flachenecker, Dr. phil., geb. 1958, ist Professor für Fränkische Landesgeschichte an der Universität Würzburg

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