Karl Johann Philipp Spitta (1801-1859) war einer der bedeutendsten Dichter geistlicher Lieder des 19. Jahrhunderts. Der in Hannover Geborene war als Hilfsgeistlicher in Hameln tätig, als er seine Brautbriefe verfasste. Aus Anlass des 150. Todestages stellt Walter Schmithals hier erstmals zusammen, was der Öffentlichkeit bislang verborgen blieb. Die Briefe sind Zeugnis von großer Liebe und tiefer Frömmigkeit, bilden aber auch Seiten von Spittas täglichem Leben als Prediger und Seelsorger ab. In den Briefen kommen auch Sitten und Gebräuche des 19. Jahrhunderts zum Ausdruck, die nicht jedem bekannt sein dürften. Gott ist wie ein Tau für die Liebe, die wie eine Rose blühen soll.